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Im Rahmen des Kulturhauptstadt-Jahres 2010 erfolgt der Umbau des einstigen Kühlturms der Union-Brauerei zu einem neuen Zentrum für Kunst und Kreativität.
Als Mosaikstein des rund 46,3 Millionen Euro umfassenden Bauprojektes trägt auch das CLIMATT-System zu dessen Vollendung bei; in sämtlichen Etagen des 59 Meter hohen Gebäudes kommt es als Flächensystem sowohl im Kühl- als auch Heizfall zum Einsatz.
Dabei muss korrekterweise erwähnt werden, dass dabei die Ebenen 1 bis 3 nur für eine optionale später erfolgende thermische Aktivierung vorgerüstet werden.
In den übrigen Ebenen kommt das CLIMATT-System dagegen mehrheitlich als Putzsystem, in Teilbereichen in Verbindung mit einer Gipskartondecke zum Einsatz.
Für das Putzsystem gilt dabei die Besonderheit, dass die eigentliche hydraulische Versorgung über den Hohlraumboden der darüberliegenenden Ebene erfolgt und die einzelnen Kühldeckenfelder über Kernlochbohrungen mit entsprechenden Brandschutzmaßnahmen angebunden sind.
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