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Wir über uns
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Systemtechnik
Mit dem CLIMATT-System verfügen wir exklusiv über ein eigens entwickeltes System am deutschsprachigen Markt der thermisch aktiven Raumflächen. Durch das Mitwirken unseres Geschäftsführers Hermann K. Schlosser an der Markteinführung des Kapillarrohrsystemes als damaliger Geschäftsführer der Fa. HEKA Kunststofftechnik GmbH & Co. KG Berlin im Jahre 1986 verfügen wir über Erfahrungen seit der ersten Stunde der Kunststoffsysteme im Bereich der “stillen” Kühlung. Insbesondere diese Erfahrungen ermöglichten uns in Zusammenarbeit mit unseren israelischen Partner die Entwicklung des CLIMATT-Systems PP.
Um flexibel auf sämtlichen Bedarfsfälle reagieren zu können wurden im Laufe der Zeit zu dem PP-System eine weiteres Kunststoffsystem aus PE sowie unser CU-System in das CLIMATT-Programm integriert.
Es versteht sich von selbst, dass wir auch letztgenannte Kompomenten nicht von Drittanbietern beziehen, sondern die wesentlichen Komponenten in unserem Werk in Hadamar fertigen.
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Laborausstattung
Unser Labor umfasst drei Proberäume. Der erste der beiden verdient die Bezeichnung eines Modellraumes. Mit seinen Abmessungen von 6,5 m in der Länge, 3,3 m in der Breite und 2,7 m in der Höhe und korrespondierender Grundfläche von 21,45 m² bzw. Raumvolumen von 58 m³ ist er bestens geeignet für raumklimatechnische Untersuchungen Maßstab 1:1. Der zweite Proberaum ist eine FGK-Prüfbox nach der FGK-Vorschrift KD 1 (Wärmetechnische Messungen an Kühldeckenelementen) für die normgerechte Leistungsbestimmung von Kühldecken. Die inneren Maße betragen 1,2 m auf 2,4 m bei einer Höhe von 1,5 m. Die Kühldeckenfläche beträgt maximal 2,9 m² und minimal 2,0 m² (nach Vorschrift sind mindestens 70 % der Fläche aktiv zu gestalten). Die Lasteinbringung erfolgt über Simulatoren. Dabei müssen die elektrisch zugeführte Heizleistung und die thermisch bestimmte, abgeführte Kühlleistung auf 12 W übereinstimmen.
Als dritter und jüngst angeschaffter Proberaum dient eine Kühlzelle der Abmessungen 2,7 x 2,1 x 1,85 m. Dieser soll kurzfristig in Betrieb genommen werden und Leistungsprüfungen in Anlehnung an EN 14240 im Rahmen von FuE ermöglichen.
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Thermografische Leistungsüberprüfungen mit dem Thermografiesystemen varioSCAN und varioCAM
Gemäß der VDI-Richtlinie 6031 sind zum Nachweis der Funktion von Raumkühlflächen neben der Raumtemperatur im Aufenthaltsbereich (Globustemperatur) und den Temperaturen des Kühlmediums letztlich auch die Oberflächentemperaturen der Raumkühlfläche zu messen. Letztgenannte Messung dient zum Nachweis der korrekten Durchströmung der Kühlelemente und der Qualität des Wärmeleitkontaktes zwischen Kühlelement und Raumkühlfläche.
Als Messinstrumente kommen hier verschiedene Geräte in Betracht, deren Ergebnisse letztlich alle entweder auf Kontakt- oder Infrarotmessung basieren. Zwar ist die Genauigkeit einer Kontaktmessung schwer zu überbieten, sie weist jedoch neben pragmatischen vor allem einen weiteren erheblichen Nachteil auf, welchen sie mit punktuellen Messungen mit einem Infrarot-Thermometer teilt. Dieser wird auch in der VDI-Richtlinie 6031 ausgesprochen. Es handelt sicfh um die zwangsläufig vorhandene Temperaturwelligkeit der Oberfläche, die eine Vielzahl von punktuellen Messungen notwendig macht.
Dagegen lässt sich mit einer flächigen Thermografie sowohl die Durchströmung als auch der thermische Kontakt für einen kompletten Regelkreis beurteilen und bildlich dokumentieren.
Um auch ohne die Mitwirkung dritter Dienstleister jederzeit in der Lage zu sein thermografische Aufnahmen zu tätigen und auszuwerten nennen wir ein Thermografiesystem aus dem Hause Jenaoptik unser Eigen. Bei diesem handelt es sich um das flüssigstickstoffgekühlte Modell Varioscan 3011. Die Tatsache, dass auf dem Speichermedium das komplette Signal des Infrarotsensors inklusive der Kalibrationsdaten aufgezeichnet werden, machen eine nachträglich umfängliche Auswertung der getätigten Aufnahmen mit der zugehörigen Software problemlos möglich.
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Seit April 2009 setzen wir neben unserem langjährigen Thermografiesystem VarioSCAN dessen aktuelles Nachfolgemodell VarioCAM ein.
Ausschlaggebend für die Neuanschaffung war insbesondere der Umstand, dass durch den Einsatz des uFPA-Systems bei nunmehr verbesserter Bildauflösung auf die aufwendige Beschaffung von Flüssigstickstoff verzichtet werden kann.
Um das Thermografiesystem im Betrieb fachgerecht einsetzen zu können, verfügen unsere Mitarbeiter über eine Zertifizierung nach DIN EN 473 für das Prüfverfahren der Infrarotthermografie Stufe 1 Sektor B (Zertifikat Nr. Z-SC-25949/IT registriert bei SECTOR Cert).
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Ultraschall-Durchflussmessungen mit dem Messumformer FLUXUS ADM 6725
Selbstverständlich bedarf es im Falle von Raumkühlflächen eines hydraulischen Abgleiches der einzelnen Regel- bzw. Modulgruppen. Doch auch aus anderen Gründen ist es erforderlich, den tatsächlichen Volumen- bzw. Massenstrom oder auch die Strömungsgeschwindigkeit des Kühlmediums mit den berechneten Werten abzugleichen. Während Schwebekörpermessungen doch recht primitiv anmuten und im übrigen ebenso wie Differenzdruckmessungen an das Vorhandensein entsprechender Einbaukörper gebunden sind, ermöglicht uns der Durchflussumformer FLEXUS ADM 6725 eine portable Ultraschall-Durchflussmessung an nahezu beliebiger Stelle.
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Sonstige Messtechnik
Zur stationären wie auch mobilen Messdatenerfassung verfügen wir daneben über ein Agilent 34980A Switch-System. Dessen 8-Slot Mainframe ermöglicht es uns über 19 zur Auswahl stehende Einsteck-Module nahezu jede messtechnische Aufgabe (z.B. Schalten von DC bis 20 GHz, Digital-I/O, Analog-Ausgänge, Zähler/Totalizer) sowohl in unseren Laborräumlichkeiten wie auch bei Bedarf unmittelbar im betreffenden Objekt zu erfüllen. Daneben verfügen wir über vielfältige Ausführungen (Globus-, Folien-, Einschraub-, Präzisionssensoren) von Widerstandsthermometern Pt100 in Vierleiterschaltung bis zur Genauigkeitsklasse 1/3 Klasse B, die in Kombination mit dem Agilent-Datenlogger zum Beispiel für vor Ort Leistungsmessungen eingesetzt werden können.
Zur elektrischen Leistungsmessung im Laboreinsatz setzen wir ein Hameg HM8115 ein.
Abgerundet wird unsere Laborausstattung durch einen Kälte-Umwälzthermostaten mit einer Kälteleistung bis zu 2,8 kW und einem Badvolumen von 22 l, den wir für verschieden Temperieraufgaben im Laborbetrieb oder auch zur Temperaturfühlerkalibrierung einsetzen.
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